Psychotherapie für Jugendliche & junge Erwachsene

 „Dann komm ich halt, sag aber nichts“

nicht selten beginnen so oder so ähnlich die ersten Beratungs- oder Therapiegespräche mit einem Jugendlichen. Das gleichnamige Buch von J. Liechti beschreibt genau dieses Phänomen, was wir Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten nur all zu gut aus unserer täglichen Praxis kennen. Als ich vor vielen Jahren mit der Arbeit mit Jugendlichen begann, habe ich mich als erstes an meine eigene Jugend zu erinnern versucht. Ich habe mich also gefragt:

„Wem hättest Du dich damals anvertraut?“

„Wem hättest Du wirklich ehrlich gesagt, wie es dir geht?“

Kann ein Erwachsener dich wirklich verstehen?

Niemandem kann man sich wirklich offen anvertrauen, und einem Erwachsenen schon gleich gar nicht – die verstehen einen doch sowieso nicht. Doch dann ist mir ein Kollege meiner Tante eingefallen. Er arbeitete in einer Erziehungsberatungsstelle. Mit dem habe ich dann gesprochen. Das erste mal wirklich offen. Ich war einerseits so verblüfft von mir selbst, andererseits so begeistert von diesem „Typ“, weil er eben so gar nicht „erwachsenenhaft“  tat und schon gar nicht wie ein Therapeut aussah.

Ein richtig gutes Gefühl

Und, ich erinnere mich als wäre es gestern gewesen, es hat mir so richtig gut getan. Endlich gab es mal jemand, der mir die richtigen Fragen stellte. Der mir nicht ungefragt einen Ratschlag gab und der Mut machte, statt zu entmutigen. Es war jemand, der einem regelrecht beweisen konnte, dass man wertvoll, wichtig und fähig ist, Dinge zu bewegen. Er war es, der in wenigen Treffen einem das Gefühl gab, auf dem richtigen Weg zu sein.

Endlich jemand der mich versteht

Das war schon irgendwie ernüchternd: ich musste erst zu einer fremden Person gehen, damit ich von ihr gesagt bekomme, dass mit mir alles in Ordnung ist und in mir viel mehr steckt, als ich vorher dachte. Natürlich haben das meine Eltern und Bekannten bestimmt auch versucht, nur erfolgreich waren sie mit ihrem „Gerede“ leider nie gewesen. Meiner damaligen Erfahrung verdanke ich heute viel: die mich besuchenden Jugendliche scheinen mich Ernst zu nehmen. Sie fragen mich um Rat. Sie vertrauen mir Dinge an, die sonst niemand von ihnen weiß. Und so musste ich letztens schmunzeln als mir einer meiner Jugendlichen schrieb:

„Hi Doc alles fit bei Ihnen? wollt mal fragen, wann ich wieder vorbei kommen kann. Bräuchte da echt mal Ihren Rat.“

Begegnung auf Augenhöhe

Vielleicht ist eben auch diese Mischung: die Begegnung auf selber Augenhöhe und das ungefärbte Interesse am Gegenüber. Man erkennt gleich, dass Probleme oder mögliche Diagnosen nicht unbedingt die Hauptrolle spielen. Weshalb auch? Denn Jugendliche wissen in aller Regel ja selbst schon nur zur Genüge, was alles nicht gut funktioniert. Diese Erkenntnis ist ja schon peinlich und schmerzhaft genug. Jetzt auch noch darüber reden? Nein danke! Ihr soziales Umfeld übernimmt meist schon die Rolle des Problem-Verteidigers. Die Rolle des „Du bist in Ordnung“ und „es ist gut nachvollziehbar, dass du so reagierst“, ist leider viel zu häufig unterbesetzt.

Ein guter Freund auf Zeit

Jetzt wird deutlich, dass die therapeutische Arbeit mit Jugendlichen eine Beziehungsarbeit ist. Und ein guter Freund auf Zeit wird man eben nicht nur indem man nur redet. Deshalb machen wir z.B. auch Musik. Wir produzieren sie selbst, mit elektronischen Instrumenten, Umgebungsgeräuschen und dem Computer.

Alles andere als nur Reden

Wir schreiben Drehbücher oder drehen kurze Filme. Vielleicht gehen wir auch einfach nur spazieren, beobachten die Natur oder spielen eine Runde Basketball. Wir reden, zeichnen und lesen – Geschichten, Metaphern, Lösungen, Lebensentwürfe.

Freie Termine?

Ich führe eine Privatpraxis und berate Sie immer ausführlich und persönlich.

Aktuell ist wieder 1 Coaching Platz frei
Die Psychotherapie Plätze für Kinder und Jugendliche sind aktuell leider belegt. In Kürze wird aber wieder 1 Therapieplatz zur Mittagszeit frei! Ich freue mich über Ihre Anfrage.

Behandlung von

• Ängsten
• Phobien
• Emotionalen Störungen

• Depression
• Zwängen
• Tics/ Tourette

• ADHS & ADS
• Sozialverhaltensproblemen
• Oppositionellem Verhalten 

• Einnässen
• Einkoten
• Impulskontrollproblemen (z.B. Haarausreißen) 

• Anpassungsstörungen
• Akute Belastungsreaktion
• Traumatiserung

• Somatisierungsstörungen
(z.B. Kopfschmerz, Bauchschmerzen)

• Entwicklungskrisen

• Derealisations- und Depersonalisationserleben
• (Pubertäre) Identitätskrisen
• Suchtthematik (Cannabis)

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Psychotherapeutische Fachpraxis
Dr. Niko M.O. Hüllemann,
M.A. Päd. Psych.
Postanschrift (nur für Anfragen, Anträge, Gutachten!):
Ofterdingenstr. 32, 80634 München
Tel: +49 (0)89 262 11 266

Sie erreichen mich persönlich am besten:
9.00- 9.30 und 19.30- 20.00 Uhr
Tel: +49 (0)179 10 48 470

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